Kneipp-Bund Landesverband e.V

November

Winterdepression  - zum Glück (nur) saisonal !

Es ist eine uralte Erfahrung, dass sich mit der Chronobiologie eines Jahres, den Jahres- und Tageszeiten auch Auswirkungen auf unser körperliches und seelisches Befinden ergeben. Wenn die Tage kürzer, die Nächte länger werden und das künstliche Licht allerortens auch tagsüber brennt, schwindet allmählich bei vielen Menschen die Lebenslust, es kommt zum Stimmungstief. Manche werden müde, traurig, aber auch gelegentlich reizbar und aggressiv. Es handelt sich medizinisch gesehen, um eine saisonal bedingte depressive Verstimmung,   deren  Ursache als Entzugserscheinung infolge Sonnenlichtmangels zu erklären ist.

Fast jeder Dritte soll betroffen sein.

Konzentrationsschwächen, Antriebslosigkeit und Müdigkeit auf der einen Seite werden andererseits durch Frust mit Heißhunger auf Süßes und ungesunde Snacks kompensiert. Der wichtigste Grund für die Entstehung der Winterdepression ist wie bereits erwähnt, mangelnde Lichtzufuhr, wodurch die Produktion stimmungsaufhellender Endorphine (Glückshormone) gehemmt wird. Als einfachstes Mittel ist viel Bewegung an frischer Luft zum Beispiel durch Wandern, Walking, Joggen, Radfahren – eine Stunde täglich- zu empfehlen. Eine gesunde Ernährung mit viel Gemüse und Obst, sowie das Einhalten des biologischen Lebensrhythmus des inneren 24-h- Tages, Geselligkeit und Kontakt mit Freunden sind weitere Möglichkeiten, um der Winterdepression zu begegnen.

Tipps von Dr. med. S. Scholze, Vorsitzender Kneipp-Landesverband Thüringen e.V.

 

 

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