Kneipp-Bund Landesverband e.V

MAI

Das Wasser – und Tautreten                                                             Der Monat Mai verlockt uns in mehrfacher Hinsicht zu der allseits bekannten Kneipp-Anwendung, dem Wassertreten. Der Geburtstag des Nestors dieser Methode am 17. Mai ist zugleich der Anlass für viele seiner Jünger, die Freiluftsaison besonders in Erholungs- und Kurorten zu beginnen. Fast allen ist es zum Gebrauch zu empfehlen, wobei auf die wenigen Ausnahmen zum Schluss verwiesen sei. Sie können Wassertreten in einer (Fuß -) Badewanne, einem Brunnentrog, im Wassertretbecken, am See oder Strand, vorausgesetzt, dass Sie diese Kaltanwendungen mit warmen Füßen begehen. Man steigt in das quell – bzw. leitungskalte Wasser, das bis handbreit unter die Knie reichen. Anschließend wird im so genannten Storchenschritt ein Bein, nach dem anderen aus dem Wasser gezogen. Sollte Kältegefühl auftreten, ist das ein Signal das Wasser zu verlassen, die Wasserbenetzung abzustreifen und anschließend ohne Abzutrocknen, Socken oder Strümpfe anzuziehen. Mit dem Taulaufen am frühen Morgen kann ein ähnlicher angenehmer Kältereiz an den Füßen erreicht werden. Der Ablauf auch bezüglich Indikation, Dauer und Abschluss ist vergleichbar mit dem Wassertreten. Es sollte angewendet werden gegen müde Beine, Wadenkrämpfe, Muskelkater, depressive Erschöpfungszustände und als Mittel, die Immunabwehr durch Stetigkeit nachhaltig zu stimulieren. Wegen Gegenindikation bei Durchblutungsstörungen der Beine, akuten Thrombosen, fieberhaften sowie Harnwegs – und Unterleibserkrankungen ist das Wassertreten in diesen Fällen nicht zu empfehlen.                                                                                     Tipps von Dr. med. S. Scholze, Vorsitzender Kneipp-Landesverband Thüringen e.V. 

Mai 2018
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Kategorie: Zeitschrift