Kneipp-Bund Landesverband e.V

August

Eine Plage im Sommer ……….

Wer kennt sie nicht, die lästigen Mücken- und Wespenstiche, die uns so manchen angenehmen Aufenthalt im Freien vergraulen?

Sie sind zwar im Allgemeinen ungefährlich, können aber doch bei manchen Menschen durch das eingebrachte Gift neben einer örtlichen eine allgemeine Reaktion auslösen.

Die Einstichstelle rötet sich, schwillt an und beginnt anhaltend zu jucken.

Kommt es aber zusätzlich zu Atemnot, Herzklopfen, Schwindel, muss unverzüglich der Notarzt gerufen werden. Es könnte sich um eine Insektengift-Allergie, bzw. einen anaphylaktischen Schock handeln. In letzterem Fall ist der Betroffene durch einen früheren Insektenstich sensibilisiert, hat Antikörper gebildet, die anlässlich eines nächsten Stiches und erneutem Kontakt mit dem Allergen übermäßig Wirkstoffe freisetzen, die zu derartigen Allgemeinsymtomen  führen können.

Wenden wir uns aber der massenhaften Vielzahl von zumeist harmlosen, wenn auch unangenehmen Insektenstichen zu, so bieten sich zur Behandlung neben intensiver Kühlung verschiedene örtlich oder allgemein wirkende Antihistaminika aus der Apotheke an.

Doch bereits vor ca. 150 Jahren empfahl uns Sebastian Kneipp als Erste Hilfe bei Insektenstichen oder Bagatellverletzungen wie kleine Riss – oder Platzwunden, die man sich beim Wandern zu ziehen kann, zerquetschte Spitzwegerichblätter als Auflage wegen ihrer desinfizierenden, reizlindernden und kühlenden Wirkung als wirksames Therapeutikum.

 „Mit Spitzwegerich habe ich die schönsten Erfolge erzielt“……. Lautet sein Zitat, womit er uns von seinen Heilerfolgen berichtet.

Tipps von Dr. med. S. Scholze

Vorsitzender Kneipp-Landesverband Thüringen e.V.

 

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