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Heilpflanzen

„Vorbeugen sollt ihr durch diese Kräuter, nicht das Übel erst groß werden lassen.“

  Sebastian Kneipp

Kinderempfehlung:

Ein weiteres Grundprinzip ist es, mit den Kindern gemeinsam in der Natur einheimische Kräuter zu sammeln, zu lagern und zu verarbeiten. Sie lernen die Wirkungsweise auf den Organismus kennen und können so z.B. Erkältungskrankheiten mit eigens hergestellten Salben, Tees oder dem Inhalieren mit Kräuterzusätzen in der „Inhalierecke“ vorbeugen. 

Kräuter – die Essenz von Mutter Natur

Schon früh hat Sebastian Kneipp erkannt, angelernt von seiner Mutter, dass gegen jede Krankheit ein Kraut gewachsen ist. Voller Engagement hat er das alte Wissen wieder ausgegraben und in Tees, Salben, Tinkturen oder Badezusätzen umgesetzt, die er seinen Patienten äußerlich und teilweise innerlich verabreichte. Heute ist die Wirkung der Heilpflanzen längst wissenschaftlich erwiesen.

Quelle: Verband Deutscher Kneippheilbäder und Kneippkurorte: "Fünf Säulen sorgen für ein Ganzes", Die Kneipp Kur, S. 7

 

Etwa 80 Heilkräuter hat Kneipp vor 150 Jahren so exzellent beschrieben, dass seine Expertise heute noch bindend für die Zulassung als natürliche Heilmittel bei der Kommission E gilt. Die meisten von uns wissen die Wirkung von Thymian-, Spitzwegerich-, Efeu- und Malvenextrakten  bei Erkältungskrankheiten zu schätzen, ebenso die als natürliche Antibiotika eingestuften Pflanzen wie Kapuzinerkraut, Arnika, Kamille, Meerrettich oder Ringelblume.
Man darf an den Küchenkräutern versuchen, durch Sehen, Fühlen, Riechen und Schmecken eigene Kenntnisse und Erfahrungen zu gewinnen, um später ein eigenes gesundes Menü zuzubereiten.

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