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Wasser

„Die besten Gesundheitsmaßnahmen sind die, die Stärkendes auch spüren lassen.“

Sebastian Kneipp

Das morgendliche Tautreten im nassen Gras, wird mit der Bewegung im Freien kombiniert und regt sowohl das Herz-Kreislauf- System an sowie den Stoffwechsel. Ein Armbad am Nachmittag wirkt Müdigkeit entgegen und wird mit der Wirkung einer Tasse Kaffee beschrieben. Dieses sorgt für eine bessere Durchblutung, was sich wiederum positiv auf die Prozesse im Körper auswirkt und die Konzentration und Leistungsfähigkeit stärkt.

Kraft des Wassers

Wasser – heiß, kalt, im Wechsel und an unterschiedlichen Körperstellen im Einsatz – hat heilende und vorbeugende Wirkung auf den gesamten Organismus. Kneipp entwickelte die Wasseranwendungen weiter, verfeinerte und kombinierte sie, um das Immunsystem zu trainieren. Heute weiß man: Wasser ist pure Natur, Energiequelle und das reinste Beauty-Elixier.

Quelle: Verband Deutscher Kneippheilbäder und Kneippkurorte: "Fünf Säulen sorgen für ein Ganzes", Die Kneipp Kur, S. 7

 

Bereits durch Wechselduschen lösen wir im  Körper mit warmen und kalten Reizen einen physiologischen Regulationsprozess aus und fördern damit nicht nur Durchblutung, sondern tragen zum Stressabbau, Immunstärkung und Wohlbefinden bei. Es ist zu empfehlen, den Tag mit einer solchen Wechseldusche zu beginnen. Erst warm, dann kalter Abguss (Gesichtsguss!), nur oberflächlich abtrocknen, nicht abfrottieren und einige Bewegungsübungen eventuell Barfußgehen, Wassertreten, Gehen auf nassen Steinen oder Taulaufen folgen zu lassen. Bei Schlafstörungen empfiehlt Kneipp ein warmes aufsteigendes Fußbad oder Wechselfußbad: 10min warm -1min kalt und wiederholen.

Zu beachten ist, dass die Abhärtungsmaßnahmen sich in Dauer und Intensität nach dem momentanen Gesundheitszustand richten. Beginnen wir deshalb bitte vorsichtig und beobachten die eigene Reaktion sehr gut. Ist die Reaktion positiv, können wir nach etwas Training die Reizstärke allmählich steigern. Selbst sehr empfindliche Menschen sollten sich vom kalten Wasser nicht abschrecken lassen und langsam mit leichten Anwendungen und kurzer  Reizdauer beginnen, z. B. mit Wechselgüssen einsteigen. Nie eine kalte Anwendung auf einen kalten Körper machen! Für ausreichend und intensive Nacherwärmung sorgen! Je kälter das Wasser, je kürzer die Anwendung – umso besser!

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